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aus: Wochenzeitung EXTRA vom 04.03.2003
Soldaten spenden 1200,- Euro für “Sozialen Nothilfefonds”
Major Volker Lehnert und Major Stefan Blech haben in Begleitung von zehn weiteren Soldaten des Fliegerhorstes Leipheim am 04.03.2003 den Erlös aus der Spendenaktion “Erbse” an die Mitarbeitenden des Büros Soziale Stadt übergeben.
Im Rahmen der Aktion “Erbse” hatten 20 Soldaten Glühwein sowie deftigen Erbseneintopf auf dem letzten Leipheimer Nikolausmarkt verkauft. Major Volker Lehnert, Leiter der Leipheimer Luftwaffenwerft 33, überreichte den Scheck im Beisein von Oliver Freiß, Leipheimer Geschäftsstellenleiter des Sponsoring-Partners Kreis- und Stadtsparkasse Günzburg, an Bürgermeister Christian Konrad und Burkhardt Wagner, Sozialpädagoge beim Büro Soziale Stadt.
Dieses Geld fließt in einen “Sozialen Nothilfefonds”, der den Mitarbeitenden des Büros Soziale Stadt die Möglichkeit gibt, einmalige Beihilfen für bedürftige Familien zu gewähren sowie soziale Projekte und Aktionen zu fördern.
“Mit diesem Geld haben wir z.B. die Möglichkeit, Kindern, deren Eltern die Finanzierung einer Klassenfahrt bei Ämtern abgelehnt worden war, doch noch zu ermöglichen. Ebenso können wir Sozialhilfeempfänger/-innen unsere Sprach- und Computerkurse zu ermäßigten Teilnehmerbeiträgen anbieten”, so Wagner. Aber auch soziale Projekte, wie ein Boxtraining für Jugendliche, die Nachbarschaftshilfe für Leipheim, Familienfreizeiten und Stadtteilfeste werden mit diesem Geld unterstützt. Ziel ist, unbürokratisch und kurzfristig zu helfen, Integrationshemmnisse abzubauen und bürgerschaftliches Engagement im Stadtgebiet südlich der Heerstraße zu ermöglichen.
Bürgermeister Konrad betonte in seiner Rede, wie wichtig dieses soziale Engagement und der Soziale Nothilfefond ist, um Integrationshilfen leisten zu können. Die Majoren Lehnert und Blech waren sich einig, dass dies nur der Anfang des sozialen Engagements der Bundeswehr in Leipheim sei. Major Blech will weitere Spendenaktionen wie Benefizkonzerte folgen lassen und auch die Aktion “Erbse” auf dem nächsten Nikolausmarkt wiederholen.
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